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Sozialpädagogische Assistentin

Die Sozialpädagogische Assistentin, kurz SPA, wird auch als Kinderpflegerin bezeichnet und tritt als Fachkraft für die elternergänzende oder auch elternersetzende Pflege und Betreuung von Säuglingen, Kindern und zuweilen auch Jugendlichen in Erscheinung. In Zusammenhang mit diesem facettenreichen und sozialen Beruf tauchen oftmals Fragen auf, die im Folgenden ausführlich beantwortet werden. Wer sich für den Beruf des Sozialpädagogischen Assistenten interessiert und nun mehr erfahren möchte, findet hier die wichtigsten Informationen und kann sich so einen ersten Eindruck verschaffen.

Was ist Sozialpädagogische Assistenz?

Zunächst stellt sich die Frage, was SPA überhaupt ist. Dabei muss man deutlich von der Sozialassistenz abgrenzen, mit der gegebenenfalls eine Verwechslungsgefahr bestehen könnte. Sozialassistenten arbeiten üblicherweise mit Menschen mit Beeinträchtigungen jeglichen Alters, während die sozialpädagogische Assistenz ausschließlich die Kinderpflege umfasst. Dabei geht es nicht um beeinträchtigte Kinder und Jugendliche, sondern um die allgemeine Betreuung, Pflege und Förderung Heranwachsender vom Säugling bis zum Jugendlichen.

Berufsbild Sozialpädagogische Assistentin – Was macht ein Sozialpädagogischer Assistent?

Aus der Definition der sozialpädagogischen Assistenz ergeben sich die üblichen Aufgaben SPA. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass entsprechende Fachkräfte in erster Linie für die Betreuung und Pflege von Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und mitunter auch Jugendlichen zuständig sind. Die alternative Bezeichnung Kinderpfleger/in ist folglich absolut zutreffend.

Wo arbeiten Sozialpädagogische Assistenten?

Natürlich stellt sich ebenfalls die Frage, wo sich für Kinderpfleger Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben, schließlich soll die betreffende Ausbildung die Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn bilden. Gute Chancen ergeben sich vor allem in den folgenden Bereichen:

  • Kindergärten
  • Kinderheime
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Familienhilfe
  • Schulen
  • Kinderkliniken

Wie viel verdient man als Sozialpädagogische Assistentin?

Die Verdienstmöglichkeiten variieren in jedem Beruf je nach Erfahrung, Qualifikation und Job mehr oder weniger stark. Dies ist auch bei Sozialpäd. Assistentinnen der Fall, obgleich das durchschnittliche Gehalt auf 16.000 Euro bis 25.000 Euro brutto im Jahr beziffert werden kann.

Wie wird man Sozialpädagogische Assistentin?

Wer Gefallen an der sozialpäd. Assistenz findet und den betreffenden Beruf erlernen will, muss die dem Landesrecht unterliegende schulische Ausbildung an einem Berufskolleg oder an einer Berufsfachschule absolvieren.

Welche Voraussetzungen gelten für die Ausbildung zum Sozialpädagogischen Assistenten?

Die schulische Ausbildung zur SPA geht mit formalen Voraussetzungen einher, die mitunter variieren können. Im Allgemeinen ist mindestens der Hauptschulabschluss erforderlich. Darüber hinaus werden zuweilen eine gesundheitliche Eignung und ein polizeiliches Führungszeugnis ebenfalls verlangt.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin?

In Zusammenhang mit der SPA-Ausbildung muss man von einer Dauer von zwei bis drei Jahren ausgehen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Kinderpfleger/innen?

Sozialpäd. Assistentinnen, die sich nach ihrer Ausbildung weiterentwickeln möchten, können sich auf unterschiedlichste Art und Weise fortbilden und so weiter auf der Karriereleiter nach oben klettern. Im Folgenden finden sich einige der gefragten Weiterbildungsmöglichkeiten:

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