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Fachschule für Sozialpädagogik

Um im Sozialwesen tätig werden zu können, muss man nicht zwingend ein Studium im Bereich Sozialarbeit absolvieren, denn an einer Fachschule für Sozialpädagogik kann man eine Ausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher absolvieren. Je nach Bundesland kann diese aber auch an einer Fachakademie, einer Berufsfachschule, einem Berufskolleg oder Oberstufenzentrum stattfinden. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass die Fachschulen für Sozialpädagogik die zentralen Ausbildungsstätten für Erzieher darstellen. Bayern bildet diesbezüglich allerdings eine große Ausnahme und setzt auf Fachakademien.

Erzieher-Ausbildung – Fachschule oder Fachakademie für Sozialpädagogik?

Auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive im Sozialwesen stoßen Interessierte immer wieder auf Fachakademien und Fachschulen für Sozialpädagogik. So stellt sich für Interessenten häufig die Frage, wo sie die Erzieher-Ausbildung absolvieren sollen. Wer bereits umfassende Informationen gesammelt hat, erkennt jedoch, dass es in dieser Hinsicht keine wirkliche Wahlmöglichkeit gibt. Die Fachakademie für Sozialpädagogik ist einfach das bayerische Pendant zur Fachschule für Sozialpädagogik.

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Fachakademien und Fachschulen in der deutschen Bildung denselben Zweck erfüllen. In beiden Fällen handelt es sich um Stätten der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die angebotenen Bildungsgänge sollen einen hohen Praxisanteil aufweisen und zu anerkannten Abschlüssen führen, die die Absolventen für verantwortungsvolle Tätigkeiten qualifizieren. Hinsichtlich der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern lässt sich dies absolut bestätigen.

Die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik

Hinsichtlich der Dauer und Inhalte der Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen kann es durchaus deutliche Unterschiede geben, so dass es sich für angehende Erzieher lohnt, Informationen zu sammeln und mit mehreren Schulen in Kontakt zu treten. Grundsätzlich dauert der Besuch der Fachschule zwischen zwei und fünf Jahre, wobei die Vorkenntnisse diesbezüglich ein entscheidender Faktor sind. Mitunter besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Ausbildung beziehungsweise Weiterbildung in Teilzeit oder berufsbegleitend zu absolvieren. Häufig nimmt dies zwei Jahre an der Fachschule beziehungsweise am Berufskolleg in Anspruch, wobei im Anschluss daran ein Anerkennungsjahr zu absolvieren ist.

Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Erziehern wird in entsprechenden Bildungsgängen im Bereich Sozialpädagogik eine hohe Bandbreite erreicht. Didaktik, Psychologie, Soziologie, Familienrecht, Pädagogik, Gesundheitslehre, Sonderpädagogik, Kunst und Musikerziehung können zu den Inhalten gehören, die im Rahmen der Erzieher-Ausbildung gelehrt werden. Währenddessen erwerben die Schüler alle erforderlichen Kenntnisse, um später als Fachkräfte im Kindergarten, Hort oder anderen Einrichtungen tätig werden zu können.

Welchen Abschluss vermitteln Fachschulen für Sozialpädagogik?

Trotz aller Unterschiede, die zwischen den einzelnen Schulen für Sozialpädagogik und Ausbildungsformen bestehen, führen all diese Wege zum Abschluss als staatlich anerkannte/r Erzieher/in. Darüber hinaus kann zusätzlich mitunter noch das Abitur oder die Fachhochschulreife erworben werden, so dass eine wertvolle Doppelqualifikation winkt. Für Auszubildende, die im Anschluss ein soziales Studium aufnehmen möchten oder dies zumindest in Erwägung ziehen, lohnt sich der Besuch der Fachschule somit gleich doppelt.

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