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Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik

Eine evangelische Fachschule für Sozialpädagogik ist die richtige Anlaufstelle für alle, die eine Ausbildung als Erzieher oder Erzieherin absolvieren möchten. Die betreffenden Fachschulen sind häufig konfessionell geprägt, so dass in Deutschland neben katholischen auch evangelische Fachschulen für Sozialwesen und Sozialpädagogik existieren. Mitunter wird die Ausbildung auch an einem Berufskolleg oder einer Berufsakademie angeboten, bei dem angestrebten Abschluss handelt es sich jedoch immer um die staatlich geprüfte Erzieherin beziehungsweise den staatlich geprüften Erzieher.

Ausbildung an einer evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik

Wer beruflich als Erzieher oder Erzieherin durchstarten möchte, benötigt zunächst einen entsprechenden Abschluss, der unter anderem an einer evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik erworben werden kann. Vielerorts existieren Akademien, die in der Regel entsprechenden Gemeinden oder Einrichtungen angehören und das sozialpädagogische Fachwissen im christlichen Sinne vermitteln.

Voraussetzungen und Dauer der Ausbildung für angehende Erzieher

Kreative Tätigkeiten sowie Freude am Umgang mit Kindern sind grundlegende persönliche Voraussetzungen für eine Fachschulausbildung. Darüber hinaus müssen einige formale Voraussetzungen erfüllt werden, um zu der üblicherweise zweijährigen Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik zugelassen zu werden. Neben der mittleren Reife oder einem gleichwertigen beziehungsweise höheren Schulabschluss muss man ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und zudem seine gesundheitliche Eignung nachweisen.

Inhalte der schulischen Ausbildung an der evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik

An einer Fachschule für Sozialpädagogik werden zunächst die Fächer unterrichtet, die in der Erzieher-Ausbildung Standard sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Pädagogik
  • Musik
  • Bewegungserziehung
  • kreatives Gestalten
  • Entwicklungspsychologie

Zusätzlich sind die Reformpädagogik sowie die Religionspädagogik weitere Bestandteile der betreffenden Fachschulausbildung und kennzeichnend für evangelische Bildungseinrichtungen.

Fernstudium Sozialpädagogik statt Ausbildung an der Fachschule

Eine Qualifizierung per Fernstudium beziehungsweise Fernkurs ist für staatlich anerkannte Erzieher nicht möglich. Wer die sozialpädagogische Fachschule bereits abgeschlossen hat und nach einer interessanten Weiterbildung sucht oder nach einer Alternative zur Schulausbildung Ausschau hält, stößt auf das Fernstudium Sozialpädagogik. An einigen Hochschulen werden entsprechende Studiengänge angeboten, die berufsbegleitend zum Bachelor oder Master führen. Die im Zuge dessen erworbenen Kompetenzen gehen über das Know-How von Erziehern hinaus und qualifizieren erfolgreiche Absolventen für interessante und verantwortungsvolle Tätigkeiten im Sozialwesen. Die Leitung eines Kindergartens, eine Führungsposition in einer sozialpädagogischen Beratungsstelle sowie viele weitere Berufschancen können sich somit nach einem Sozialpädagogik Fernstudium ergeben.

Gehalt für Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik

Der Abschluss staatlich geprüfte/r Erzieher/in schafft die Basis für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Während der schulischen Berufsausbildung erwirtschaften diese üblicherweise kein Einkommen und erhalten ihr erstes Gehalt somit erst nach dem Besuch der Fachschule. Je nach Berufserfahrung, Qualifikation, Umfang der Stelle und Position bewegt sich der durchschnittliche Verdienst zwischen 15.000 Euro und 36.000 Euro brutto im Jahr.

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