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Diplom-Sozialpädagoge

Als Diplom-Sozialpädagoge ist man einerseits eine pädagogische Fachkraft und andererseits auch in Sachen Sozialarbeit bewandert. Wer ein entsprechendes Studium erfolgreich abgeschlossen hat, verfügt über weitreichende Kompetenzen, die als Qualifikation für diverse Berufe im Sozialwesen dienen kann. Die Jugendhilfe gehört zu den klassischen Berufsfeldern und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Die Sozialpädagogik ist ein interessantes Feld, das mit einigen Herausforderungen einhergehen kann. Sozialpädagogen unterstützen ihre Klienten in Krisensituationen, werden in der Bildungsberatung tätig und widmen sich der Erziehungswissenschaft. Aufgrund der hohen Anforderungen, die an entsprechende Fachkräfte gestellt werden, ist die Ausbildung recht anspruchsvoll. Auf der Suche nach geeigneten Jobs stößt man immer wieder auf die Abkürzung Dipl.-Soz.päd., die für den akademischen Grad Diplom-Sozialpädagoge steht und oftmals auch die betreffenden Studiengänge kennzeichnet.

Die Ausbildung zum Diplom-Sozialpädagogen

Da es sich bei dem Diplom um einen akademischen Grad handelt, der in Deutschland von Universitäten und Fachhochschulen verliehen wird, müssen Diplom-Sozialpädagogen ein Studium in Sozialpädagogik absolvieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss dürfen sich die Absolventen dann Diplom-Sozialpädagogen nennen. In Anbetracht dieses Sachverhaltes wird deutlich, dass die Ausbildung von Diplom-Sozialpädagogen ausschließlich an Hochschulen stattfinden kann.

Durch den Bologna-Prozess wird der altbewährte Diplom-Sozialpädagoge mehr und mehr verdrängt. Heutzutage kann man an zahlreichen Hochschulen Sozialpädagogik auf Bachelor und Master studieren und im Zuge dessen international anerkannte Abschlüsse erwerben. Als Alternative bietet sich außerdem der Studiengang „Soziale Arbeit“ an. Inhaltlich ähneln sich diese Studiengänge stark, wobei Sozialpädagogen über besonders fundierte Kenntnisse in den Bereichen Pädagogik und Erziehungswissenschaft verfügen.

Kann man per Fernstudium Diplom-Sozialpädagoge werden?

Ein klassisches Präsenzstudium ist in manchen Lebenslagen nicht möglich, weil man familiär stark eingebunden oder berufstätig ist. In einem solchen Fall muss man aber keineswegs auf eine akademische Ausbildung als Diplom-Sozialpädagoge verzichten. An einigen Hochschulen besteht die Möglichkeit, Sozialpädagogik als Fernstudium und somit berufsbegleitend zu studieren.

Wer bereits im sozialen Bereich tätig ist und eine anerkannte Qualifikation nachholen möchte, kann eine Ausbildung zum Diplom-Sozialpädagogen in Erwägung ziehen. Mit diesem Abschluss kann man zudem einen beruflichen Neustart angehen oder die Basis für den beruflichen Aufstieg im Sozialwesen schaffen. In all diesen Fällen bietet sich ein akademisches Fernstudium häufig an, denn auf diese Art und Weise kann man weiterhin der Familie gerecht werden und gegebenenfalls seinem Beruf nachgehen.

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