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Bündnis für Demokratie und Toleranz lädt zum Jugendkongress ein

Toleranz ist eine wichtige Eigenschaft, die vor allem Fachkräfte aus dem Sozialwesen mitbringen müssen. Beispielsweise in der Sozialpädagogik arbeitet man tagtäglich mit unterschiedlichsten Menschen, die individuelle Defizite aufweisen und daher eine professionelle Unterstützung benötigen. Um hier kompetente Sozialpädagogik leisten zu können, muss man individuell die Bedürfnisse des Klienten erkennen, auf diese eingehen und zugleich maßgeschneiderte Konzepte ausarbeiten, die die Eigenverantwortlichkeit und Teilhabe am sozialen Leben fördern. Toleranz ist demnach eine essentielle Eigenschaft eines jeden Sozialpädagogen. Dass man nicht früh genug mit der Förderung einer toleranten Einstellung beginnen kann, weiß unter anderem das Bündnis für Toleranz und Demokratie, das zu diesem Zweck jedes Jahr einen Kongress veranstaltet.

Auch in diesem Jahr lädt das Bündnis wieder zu seinem alljährlichen Kongress ein. Für studierte Sozialpädagogen dürfte dies allerdings keine geeignete Veranstaltung sein, da es sich um einen Jugendkongress handelt. Wer allerdings Schüler einer teilnehmenden Akademie oder Fachschule ist, gehört mitunter zu den rund 450 Jugendlichen, die in der Zeit vom 20. bis zum 24. Mai 2016 an dem BfDT-Jugendkongress in Berlin teilnehmen. Die Teilnehmer sind zwischen 16 und 20 Jahre alt und können an verschiedenen Workshops und Foren teilnehmen. Oberthema des diesjährigen Kongresses ist: Demokratie gestalten – Toleranz leben.

Im Zuge dessen sollen aktuelle Themen, wie zum Beispiel Salafismus, Homophobie, Flüchtlingsarbeit und Rechtsextremismus angesprochen werden. Die Jugendlichen sollen so für diese brisanten Themen sensibilisiert werden und an das zivilgesellschaftliche Engagement herangeführt werden. Ein besonderer Höhepunkt des Jugendkongresses in Berlin dürfte der 23. Mai sein, denn am Tag des Grundgesetzes werden verschiedene Auszeichnungen im Rahmen eines Festakts verliehen.

Sozialpädagogik weiß jugendliches Engagement zu schätzen

In der professionellen Sozialpädagogik weiß man um die große Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements und wie wichtig es ist, schon Jugendliche mit den Werten der Demokratie und Toleranz zu prägen. Somit ist es sehr erfreulich, dass der Jugendkongress bereits einige Wochen im Vorfeld ausgebucht ist. Dies zeigt das große Interesse an aktuellen gesellschaftlichen Themen unter vielen Jugendlichen.

Wer bereits an einem solchen Kongress teilgenommen hat, hat zuweilen ein spannendes Tätigkeitsfeld für sich entdeckt und die Entscheidung gefällt, in der Sozialpädagogik zu arbeiten. Für all diejenigen, für die ein klassisches Studium nicht infrage kommt, kann ein Fernstudium Sozialpädagogik eine flexible und somit äußerst vielversprechende Option sein.

Bündnis für Demokratie und Toleranz – Interessante Anlaufstelle für Sozialpädagogen

Unabhängig von dem in Kürze stattfindenden Jugendkongress in Berlin ist das Bündnis für Demokratie und Toleranz ohnehin eine interessante Anlaufstelle für Sozialpädagogen. Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention und Extremismus sind Themen, die in der Sozialpädagogik sowie in der Sozialarbeit immer wieder zur Sprache kommen und von dem Bündnis bei Veranstaltungen und in Publikationen immer wieder diskutiert werden. Wer diesbezüglich Unterstützung für seinen beruflichen Alltag benötigt, kann sich somit an das BfDT wenden.

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