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Berufsbild Sozialpädagoge

Das oberste Ziel von allen, die einen Beruf im sozialen Bereich ergreifen, ist die Hilfe und Unterstützung von Menschen, die sie im Alltag dringend benötigen. Vielen Menschen ist es von alleine nicht möglich, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder Probleme eigenständig zu lösen. Es gibt Situationen, die für Menschen sehr zermürbend sind und aus denen sie allein keinen Ausweg sehen.

Berufsbild von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern

Hier stehen Sozialpädagogen und Sozialarbeiter tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite und bieten die nötigen Hilfestellungen, um diesen Menschen wieder zu einem eigenständigen leben zu verhelfen. Dies umfasst die Arbeit mit Personen jeglichen Alters, ob Kinder, Jugendliche oder Senioren, z.B. in Pflegeheimen oder als Street Worker, aber auch Berufe in Kindertagesstätten, Einrichtungen für Suchtabhängige oder Beratungsstellen für Schuldner.

Neue Herausforderungen für Sozialpädagogen durch gesellschaftliche Veränderungen

Sozialpädagogen und Sozialarbeiter haben in der heutigen Zeit eine enorm wichtige Funktion. Dies liegt zum einen daran, dass der gesellschaftliche Wandel auch neue Tätigkeitsfelder hervorbringt, für die Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich gefragt sind. Aber auch die Zahl der benachteiligten Personen steigt stetig. Immer mehr Migranten, Menschen mit Suchtproblemen oder finanziellen Schwierigkeiten und auch die steigende Anzahl an jugendlichen Strafgefangenen macht die Arbeit von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern unerlässlich. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, dass diesen Personen, die im Alltag Benachteiligungen jeglicher Art erfahren, die nötigen Hilfestellungen mit auf den Weg gegeben werden. Mit viel Einfühlungsvermögen bieten sie die entsprechend nötige Beratung und Hilfsangebote und verhelfen z.B. Eltern wieder zu einem eigenständigen und friedlichen Leben mit ihren Familien, wenn diese im Alltag damit überfordert sind, ihre Kinder angemessen zu betreuen.

Was genau heißt denn nun Sozialpädagogik?

Die Sozialpädagogik ist gemeinsam mit der Sozialarbeit dem Oberbegriff der sozialen Arbeit zuzuordnen. Beide sind mittlerweile immer weniger klar voneinander differenzierbar und überschneiden sich größtenteils. Prinzipiell war jedoch die Sozialpädagogik vorrangig dazu da, zu agieren, anzubieten und zu initiieren, während die Sozialarbeit sich nach Aufforderung um Interventionen und Eingriffe kümmerte und administrativ tätig wurde. Die Aufgaben sind häufig sehr ähnlich und mittlerweile werden zunehmend beide Arbeitsgebiete gleichwertig behandelt. Begriffliche Unklarheiten gibt es dennoch immer noch. Wer sich also z.B. nach seiner Ausbildung nun für ein Studium  im sozialen Bereich interessiert, muss wachsam sein und alle Angebote genauestens durchsehen. Verschiedene Fernschulen bieten zahlreiche Studiengänge an, die meist ganz unterschiedliche Bezeichnungen haben, letztendlich aber sehr ähnliche Inhalte vermitteln. Schauen Sie sich daher die angebotenen Studiengänge der Fachhochschulen, die für Sie in Frage kommen, genau an, prüfen Sie die Studieninhalte und holen Sie sich nötige Informationen ein!

FAZIT:

Die Berufsbilder von angehenden Sozialpädagogen und Sozialarbeitern sind vielfältig, spannend und herausfordernd. Viele verschiedene Berufe sind nach einem Studium möglich, auch wenn das letztendliche Ziel immer das gleiche ist: als zukünftiger Sozialpädagoge oder Sozialpädagogin haben Sie stets die Aufgabe, sozial benachteiligten Personen Hilfe und Unterstützung zu bieten. Da die Probleme der Menschen häufig schon seit vielen Jahren bestehen, ist aber oft viel Geduld und Einfühlungsvermögen nötig, um am Ende zum Erfolg kommen zu können. Überlegen Sie also, ob Sie die nötigen Anforderungen erfüllen, um in einem der spannenden Berufe bestehen zu können.

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